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Das Dorf Pitsa finden Sie in einer Entfernung von 43 Kilometern von Korinth

Die Höhle von Pitsa

20. Januar 2022

*Geschrieben von Ioanna Douri

* Ευχαριστούμε θερμά για τις πληροφορίες την κα Σωτηρία Δημοπούλου, Πολιτισμολόγο, ερευνήτρια χορού & απόφοιτο του Κέντρου Ανθρωπιστικών Επιστημών, στον κλάδο της Ψυχολογίας.

Erzählen Sie Ihre eigene Geschichte über einen Ort unserer Region und lassen Sie Ihren Text und Namen im #blog_of_the_town veröffentlichen! Senden Sie Ihren Text an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mit dem Betreff „BLOG“.

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Die Höhle von Pitsa: Die Votivgaben , die Opfergaben und  Malereien

Das Dorf Pitsa  finden Sie in einer Entfernung von 43 Kilometern von Korinth. Es ist das Urlaubsdomizil vieler Urlauber, die jedes Jahr aus den großen Städten zu uns kommen, um hier ihren Sommerurlaub zu genießen. Zugleich ist es für die berühmten „Holz-Malereien“ bekannt, die auf das 6. Jahrhundert v. Chr. datiert sind. Heute werden sie im Archäologischen Museum Athen aufbewahrt.

Was zeigen die Funde über das Leben der Bewohner von Pitsa in der Zeit des antiken Griechenlands? Was sagen die Überlieferungen darüber, dass dort in der Antike Leben war?

Die Höhle von Siaftoulis oder anders gesagt, die „Feenhöhle“

Die Höhle von Pitsa wird mit verschiedenen Namen benannt. Einige nennen sie „die Höhle von Siaftoulis“ und andere die „Feenhöhle“.  Es gibt keine Daten für die Benennung  „Siaftoulis“. Der Mythos aber von der Feenhöhle bestand über viele Jahrhunderte und zwar bis dort in den 1930er Jahren archäologische Funde (Figuren und Tierknöchel) zusammen mit den vier berühmten Gemälden von Pitsa entdeckt wurden.

Generation für Generation zeigten die Ältesten  auf den Berg und sagten den Kindern, dass dort die schönste Fee leben würde, und wenn es jemand schaffen würde, ihre Höhle zu betreten, ohne sich vorher  zu verirren, wird die Person alle Reichtümer bekommen, nach denen sich ihr Herz sehnt. Aber wer war diese  … Fee?

Jede Stadt hatte einst einen Schutzgott, so wie wir es heute von den Schutzpatronen der Kirchen kennen. Die Nymphen (Feen) galten als Begleiterinnen des Gottes Dionysos und waren „Kurotrophos“, das heißt sie beschützten Kinder und Mütter sowie die Natur im Allgemeinen.

 

Münzen in der Höhle – Die „Opfergaben“ für die alten Götter

Die Höhle zeigt, dass es sich um ein Heiligtum handelte, in dem Tieropfer zu Ehren einer Göttin oder eines Gottes dargebracht wurden. Es wird angenommen, dass es sich um eine Kultstätte der Göttin Artemis oder Dionysos handelte. Tatsächlich muss sie in ganz Griechenland bekannt gewesen sein, da dort Münzen aus vielen Teilen Griechenlands gefunden wurden.

Diese Tatsache führt uns zu dem Schluss, dass es im Heiligtum Feste gab, so wie es heute in christlichen Kirchen geschieht. Die Menschen kamen von weit her und brachten ihre Opfer dar, um die Götter zu bitten, gesunde Kinder zur Welt zu bringen.

Die Region als Zentrum der Künste

Doch welche Rolle spielte die Kunst für die Region eigentlich? Was lernen wir aus Mythen und der Geschichte?

Es ist erwiesen, dass die weitere Umgebung um Pitsa im 6. Jahrhundert v. Chr. als Wiege der Künste galt. Tatsächlich wurde der Mythologie zufolge dort die Musik erfunden.  Im Schatten des Berges Chelidorea, des Berges von Pitsa, überreichte Hermes Apollo die Lyra, um ihn zu besänftigen, da er zuvor seine Ochsen gestohlen hatte. Die Lyra, die er ihm gab, war aus einem Schildkrötenpanzer, den er an diesem Berg gefunden hatte.

In der Höhle von Pitsa wurden vier Malereien auf Holztafeln entdeckt. Sie zeigen, dass der Wissensstand der Bewohner von Pitsa zum Zeitpunkt des Entstehens der Holztafeln sehr hoch war.  Zwei Holztafeln sind vollständig erhalten, während die anderen beiden Fragmente von Malereien erkennen lassen. Die zentralen Themen der Malereien sind der Tanz und die Darbringung von Opfergaben als Teil einer heiligen Zeremonie.

Allein die Tatsache, dass die Kinder ab dem siebten Lebensjahr Tanz und Musik lernen mussten, reicht aus, um zu verstehen, dass ein großer Teil der Bewohner dieser Region nach den damaligen sozialen Kriterien hochgradig  „gebildet“ waren.


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